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07.07.2011

Mittelstand hinkt beim Working Capital hinterher

Fremdfinanzierung über Banken, Anteilseigner oder neue Gesellschaft birgt immer Risiken für das Unternehmen. Deshalb setzen viele Firmen auf die Innenfinanzierung, um sich bei Investition unabhängig zu machen. Bei der Senkung des Working Capitals liegt der Mittelstand aber noch weit zurück.

 
 

Von Robert Weber

Eine Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach und des Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management an der Universität St. Gallen kommt zu dem Ergebnis, dass 62% der deutsche Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern derzeit an einer Senkung ihres Working Capitals arbeiten. Im Mittelstand sieht es anders aus: Nur ein Drittel der Firmen mit weniger als 250 Mitarbeitern optimiert das Working Capital. Das Institut befragte 501 Entscheider aus der Wirtschaft.

Lagerbestände senken und Lieferantenverbindlichkeiten erhöhen

Nach Maßnahme zur Minderung des Nettoumlaufvermögens befragt, gaben 94 % der Teilnehmer an, ihre Lagerbestände zu reduzieren. Große Unternehmen nutzen häufiger die Möglichkeit, ihre Forderungen zu minimieren (79%). Ein Drittel der Mittelständler, die an einer Optimierung arbeiten, erhöhen ihre Lieferantenverbindlichkeiten. Bei den
Großen ist es fasst die Hälfte, heißt es in der Studie. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die deutschen Unternehmen noch nicht alle ihnen zur Verfügung stehenden Optionen ausnutzen. Dazu müsste die gesamte Wertschöpfungskette optimiert werden, heißt es bei den Beratern von Kerkhoff Consulting.

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