test
26.10.2015

Über den Tellerrand geschaut

Ganzheitliche Prozessverbesserung mit Wertstromsimulation

Der Einsatz von Einkaufsberatungen kratzt mit seinen Ergebnissen oftmals nur an der Oberfläche. Wenn sich Unternehmen wirklich verändern wollen, muss die gesamte DNA gescannt werden. Mit dem Kerkhoff Performance Center können Unternehmen jetzt ihre Prozesse übergreifend untersuchen und verbessern.

Wenn Unternehmen heutzutage ihre Prozesse und Ergebnisse optimieren wollen, reicht es nicht, in einzelnen Einkaufsprojekten an der Stellschraube zu drehen. Um wirklich etwas zu erreichen, muss die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet werden und vor allem Transparenz über alle Teile der Wertschöpfung geschaffen werden. Das ist auch ein Einsatz, den die Kerkhoff Consulting mit ihrem Performance Center geht. "Wir haben gemerkt, dass es schon lange nicht mehr reicht, einzelne Einkaufsprojekte aufzusetzen", erklärt Dirk Schäfer, Geschäftsführer der Kerkhoff Consulting GmbH. "Diese Form der Beratung, fokussiert auf die temporäre Reduzierung der Materialkosten, funktioniert so nicht mehr." Das Kerkhoff Performance Center verspricht mehr als eine kurzfristige Optimierung der Einkaufspreise. Es will Verständnis für die einzelnen Positionen im Unternehmen schaffen, alle Entscheider an einen Tisch bringen und zusammen das Ergebnis nachhaltig verbessern.

Doch wie funktioniert das genau? Produktionsinfrastruktur und Arbeitsabläufe sind in den Unternehmen häufig organisch gewachsen. Oftmals wird der "Wald vor lauter Bäumen" nicht mehr gesehen. Die praktische Arbeit ist geprägt von unkontrollierten Prozessen, Überproduktion, sehr hohen Beständen, langen Rüst- und Störzeiten, hohen administrativem Aufwand, fehlender Planung. Hier setzt das Instrument des Kerkhoff Performance Center an und durchleuchtet mittels Simulation und Abstraktion die Prozesse in einem Unternehmen. Alle Abteilungen, von der Entwicklung über Produktion, Qualitätsmanagement, Einkauf und Finance, werden an einen Tisch gesetzt und gehen die einzelnen Schritte der Wertschöpfung im eigenen Unternehmen durch. "Denn erst wenn die Schwachstellen wirklich erkannt werden, können Alternativen gesucht werden, die zu mehr Effizienz, höherer Rentabilität und zufriedeneren Mitarbeitern führen", so Schäfer. Mittels der Simulation sind dabei spielerisch die einzelnen Elemente des Shopfloors nachgestellt, so dass die Wertschöpfung von Anfang bis Ende sichtbar wird. Denn erst wenn die gesamten Funktionen im Unternehmen stark vereinfacht analysiert sind, kann die Optimierung beginnen und die systemgestützten Planungszahlen miteinander verglichen werden. "Um Deckungsbeitrag zu steigern, muss die eigene Wertschöpfung transparent sein und auf der anderen Seite muss es prozessual sichergestellt sein, dass die Bereiche miteinander sprechen", betont Schäfer. "Das Silo-Denken muss aufgebrochen werden und alle Abteilungen dazu animiert werden, zusammen am Mehrwehrt für das Unternehmen zu arbeiten." Das klappt nur, wenn die einzelnen Wertschöpfungsschritte aufeinander abgestimmt werden. "Dabei können Ansätze im Einkauf liegen, an den Durchlaufzeiten, in der Absatzplanung, eigentlich in allen Abteilungen des Unternehmens", so Schäfer. Wichtig ist, dass allen deutlich wird, dass es nicht ein singuläres Verfehlen ist, sondern meist die Problemlage aus einem Mix aus den verschiedenen Fachbereichen besteht. Sind die Problemfelder erkannt, ist es möglich, die Teilnehmer zu einer "schlanken Fabrik" zu führen und ihr Unternehmen stetig zu optimieren. Dabei steht die eigene Entwicklung von Optimierungsansätzen durch praktische Erfahrung im Vordergrund. 

Planung vernetzter Produktionssysteme
Gerade die Prozessindustrie unterliegt verschiedenen Prozesssteuerungsmodellen. Die Planungsmodelle, die als Simulationsrechnung für Bereiche wie Planung, Entwicklung sowie zur Auslegung von Anlagen genutzt werden, können nur aufeinander abgestimmt werden, wenn eine detaillierte Betrachtung aller einzelnen Prozessstufen vorliegt. Vom Einkauf des Rohmaterials bis zum Vertrieb, der dann meist kundenspezifische Endprodukte verkauft, liegen viele Schnittstellen, die beachtet werden müssen. "Indem wir mit unseren Kunden die einzelnen Prozesse vereinfacht simulieren, denn die Planungskomplexität ist immens hoch", sagt Schäfer. "Wenn wir dann zusammen mit den unterschiedlichen Abteilungen nach Lösungen für die Schnittstellenprobleme suchen, finden wir sehr schnell die richtigen Instrumente." Werden dann die einzelnen Prozessabschnitte besser aufeinander abgestimmt, führt dies zu einer erheblichen Einsparung von Durchlaufzeiten und zur Produktionssteigerung. 

Liegen die Probleme beispielsweise bei einem niedrigen Service-Level, kann das ein Planungsproblem sein, aber auch an der Menge oder der Qualität liegen. Deshalb wird im Kerkhoff Performance Center der gesamte Wertstrom unter die Lupe genommen, weil es meist kein singuläres Phänomen ist. Lösungen können beispielsweise im Einkauf von anderen Qualitäten liegen, es kann sein, dass ein Konsignationslager benötigt wird oder aber auch die verfügbare Produktionskapazität an den Anlagen neu verteilt werden muss. Die praktische Umsetzung von Veränderungen in Unternehmen wird so in der praktischen Simulation erlebbar und die Teilnehmer werden auf eine bevorstehende Umsetzung in ihrem Unternehmen vorbereitet. "Meistens liegt die Lösung in verschiedenen Bereichen, aber wenn diese dann erkannt und verbessert wurden, schlagen sie sich direkt im Deckungsbeitrag des Unternehmens nieder", so Schäfer. 

Autorin Kathrin Irmer

Impressum & Datenschutz – Kerkhoff Negotiations GmbH – +49 211 6218061-0 – Elisabethstr. 5 – 40217 Düsseldorf